Glossar

Suchergebnisse für "S"

  • Einbezogene Fälle im QSR-Verfahren der AOK

    Im QSR-Verfahren der AOK werden diejenigen AOK-Patienten berücksichtigt, die sich im betrachteten dreijährigen Berichtszeitraum einer bestimmten Untersuchung oder Behandlung im Krankenhaus unterzogen haben. Die analysierten Daten sind anonymisiert, so dass kein Rückschluss auf einzelne Patienten möglich ist. Ausführliche Informationen zum QSR-Verfahren und nähere Erläuterungen zur Bewertung von ausgewählten Krankenhausbehandlungen erhalten Sie unter .

    Synonyme: Einbezogene Fälle

    http://www.qualitaetssicherung-mit-routinedaten.de/patienten/

  • QSR-Leistungsbereich

    Ein Krankheitsbild, für dessen Behandlung im Krankenhaus bestimmte Leistungen erbracht werden. Ausführliche Informationen zu den Krankheitsbildern (Leistungsbereichen), die im QSR-Verfahren bewertet werden, erhalten Sie unter

  • QSR-Leistungsbereichen

    Ein Krankheitsbild, für dessen Behandlung im Krankenhaus bestimmte Leistungen erbracht werden. Ausführliche Informationen zu den Krankheitsbildern (Leistungsbereichen), die im QSR-Verfahren bewertet werden, erhalten Sie unter

  • QSR-Qualitätsindikator

    Qualitätsindikatoren sind Anzeiger für gute Qualität in Medizin und Pflege. Eine andere Bezeichnung für Qualitätsindikator ist klinische Messgröße. Sie zeigen für wichtige Behandlungsschritte, ob und wie häufig diese eingesetzt worden sind (Prozessindikatoren) und für Behandlungsergebnisse, ob und wie häufig erwünschte oder unerwünschte Ergebnisse eingetreten sind (Ergebnisindikatoren). Qualitätsindikatoren beziehen sich daher nur immer auf bestimmte Schritte oder Teilergebnisse der Behandlung. Deshalb ist es wichtig zu wissen, dass die Qualität einer Behandlung nicht nur mit einem einzigen Qualitätsindikator gemessen werden kann, sondern dass dazu mehrere, aufeinander abgestimmte Qualitätsindikatoren verwendet werden müssen. Um verwertbare Aussagen zu liefern, muss ein Qualitätsindikator bestimmte methodische Eigenschaften erfüllen: er muss wichtige Aussagen zur Behandlung liefern, er muss genau und zuverlässig messen, und er muss praktisch gut einsetzbar sein. Ein Qualitätsindikator ist z. B. das 1-Jahres-Überleben bei der Herztransplantation.

  • QSR-Verfahren der AOK

    Das QSR-Verfahren der AOK ist ein Verfahren zur Qualitätsmessung von Krankenhausbehandlungen. Die Abkürzung QSR steht für "Qualitätssicherung mit Routinedaten". Es besitzt den Vorteil auch langfristige Behandlungsqualität messen zu können.

    Ausführliche Informationen zum QSR-Verfahren und nähere Erläuterungen der hier dargestellten Ergebnisse erhalten Sie unter

    http://www.qualitaetssicherung-mit-routinedaten.de/patienten/

  • Risikoadjustierung

    Ein einfacher Vergleich zwischen Krankenhäusern, der nicht berücksichtigt, ob in allen Krankenhäusern Patienten mit vergleichbarer Krankheitsschwere behandelt werden (Vergleichbarkeit), kann zu Fehlschlüssen führen. Beispiel: Die Sterblichkeit neugeborener Kinder kann in einem Krankenhaus, das besonders viele Risikoschwangerschaften und Frühgeborene behandelt, höher sein als in einem Krankenhaus, das überwiegend "normale" Entbindungen ohne besondere Risiken durchführt. Diese höhere Sterblichkeitsrate ist aber nicht notwendigerweise auf eine schlechtere Behandlungsqualität zurückzuführen, sondern auf die unterschiedlichen "Risiken" der behandelten Patienten. Um einen fairen Vergleich sicherzustellen, setzt man daher geeignete Methoden der Risikoadjustierung ein: Es können z. B. die Unterschiede zwischen den einzelnen Patienten durch statistische Rechenmodelle berücksichtigt werden. Ein anderes Verfahren der Risikoadjustierung ist, Patienten mit einem bestimmten Risiko aus der Messung auszuschließen. Dadurch wird eine einheitliche Patientengruppe gebildet, aus der die Ergebnisse berechnet werden. Die verschiedenen Risikoadjustierungsmethoden unterscheiden sich sehr stark in ihrem Aufwand und ihrer Aussagekraft. Welche Methode für welchen Qualitätsindikator angemessen ist, entscheiden die Experten der BQS zusammen mit den BQS-Fachgruppen.

    Die Methoden der Risikoadjustierung, die im QSR-Verfahren der AOK angewendet werden, legen die Experten der AOK und des Wissenschaftlichen Instituts der Ortskrankenkassen (WIdO) in Zusammenarbeit mit externen Experten fest.

  • Schlaganfallzentrum (Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte)

    Zentrum für die Behandlung von Schlaganfällen.

  • Schlecht einstellbarer Diabetes

    Zuckerkrankheit, die mit häufigen Entgleisungen des Blutzuckers (Über- / Unterzuckerung) einhergeht.

  • Schmerztherapie/ -management

    Schmerztherapie und umfassende Betreuung von Schmerzpatienten.

  • Schrittmachereingriffe

    Herzschrittmacheroperationen, z. B. Einpflanzung oder Wechsel des Schrittmachers.

  • Schwere Herzerkrankung

    Herzerkrankung, die eine Behandlung erfordert.

  • Schwere psychiatrische Erkrankung

    Seelische Erkrankung, die eine Behandlung erfordert.

  • Schwerwiegendes Asthma, COPD

    Asthma oder eine andere dauerhafte Atemwegserkrankung, die mit Luftnot einher geht und eine Behandlung erfordert.

  • Schwindeldiagnostik und -therapie

    Untersuchung und Behandlung von Schwindel.

  • Septische Knochenchirurgie

    Operationen bei infektiösen Knochenentzündungen.

  • SGB V

    Sozialgesetzbuch V

  • Single-Photon-Emissionscomputertomographie (SPECT)

    Bildliche Darstellung von Organen mittels radioaktiver Strahlung und Computertomographie - SPECT.

  • SMR-Wert

    Die Abkürzung SMR steht für standardisiertes Mortalitäts- bzw. Morbiditätsratio. Es bezeichnet das Verhältnis von beobachteten Ereignissen zu erwarteten Ereignissen für eine Klinik. Die erwarteten Ereignisse werden mit einem statistischen Verfahren (logistische Regression) berechnet. Beobachtete Ereignisse können z. B. eingetretene Komplikationen nach einer Operation oder im schlimmsten Fall das Versterben eines Patienten sein. Der Durchschnitt eines SMRs liegt bei 1. Ausführliche Informationen zum QSR-Verfahren und nähere Erläuterungen zur Bewertung von ausgewählten Krankenhausbehandlungen erhalten Sie unter .

    Synonyme: SMR-Werte

    http://www.qualitaetssicherung-mit-routinedaten.de/patienten/

  • SMR-Werte

    Die Abkürzung SMR steht für standardisiertes Mortalitäts- bzw. Morbiditätsratio. Es bezeichnet das Verhältnis von beobachteten Ereignissen zu erwarteten Ereignissen für eine Klinik. Die erwarteten Ereignisse werden mit einem statistischen Verfahren (logistische Regression) berechnet. Beobachtete Ereignisse können z. B. eingetretene Komplikationen nach einer Operation oder im schlimmsten Fall das Versterben eines Patienten sein. Der Durchschnitt eines SMRs liegt bei 1. Ausführliche Informationen zum QSR-Verfahren und nähere Erläuterungen zur Bewertung von ausgewählten Krankenhausbehandlungen erhalten Sie unter .

    Synonyme: SMR-Wert

    http://www.qualitaetssicherung-mit-routinedaten.de/patienten/

  • Sondenmessungen und Inkorporationsmessungen

    Sondenmessung und Messung der Strahlenbelastung durch verabreichte radioaktive Substanzen.

  • Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät

    Ultraschallgerät bzw. Dopplerultraschallgerät.

  • Sonographie mit Kontrastmittel

    Ultraschall mit Kontrastmittel.

  • Sozialpädiatrisches Zentrum

    Zentrum zur ambulanten Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsstörung, Behinderung oder Verhaltensauffälligkeit.

  • Spannweite

    Die Spannweite der Krankenhausergebnisse gibt den niedrigsten und höchsten Wert der Krankenhausergebnisse für einen Qualitätsindikator an. Die Spannweite ist ein Maß dafür, wie stark sich die Ergebnisse zwischen den Einrichtungen unterscheiden. Große Spannweiten weisen auf große Unterschiede (Variabilität) in der Qualität der Versorgung hin. Beispiel: Wenn also beim Qualitätsindikator "Wundinfektionen" das Krankenhaus mit dem besten Ergebnis eine Rate von 0% erreicht und das Krankenhaus mit dem schlechtesten Ergebnis einen Wert von 5%, liegt die Spanweite bei 0 bis 5%.

  • Speiseröhrenchirurgie

    Operationen an der Speiseröhre.

  • Spezialsprechstunde

    Sprechstunde für spezielle Krankheiten aus einem Fachgebiet.

  • Spirometrie/Lungenfunktionsprüfung

    Lungenfunktionsprüfung durch Messung der Menge der ein- und ausgeatmeten Luft.

  • Stabsstelle

    Organisatorische Leitung des Qualitätsmanagements in einem Krankenhaus.

  • Stammzellentransplantation

    Übertragung von Vorstufen der blutbildenden Zellen.

  • Stationär

    Aufenthalt auf einer Krankenhausstation.

  • Stationäre BG-Zulassung

    Zulassung durch die Berufsgenossenschaften zur stationären Behandlung von Arbeitsunfällen.

  • Stomatherapeuten

    Spezialisten zur Versorgung künstlicher Darmausgänge.

  • Stomatherapie und -beratung

    Therapie und Beratung bei künstlichem Darm- bzw. Blasenausgang (Stoma).

  • Strahlenheilkunde/Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie

    Fachabteilung für Strahlenheilkunde mit Schwerpunkt auf Blutkrankheiten und Krebserkrankungen innerer Organe.

  • Strahlenheilkunde/Schwerpunkt Radiologie

    Fachabteilung für Strahlenheilkunde mit Schwerpunkt auf Untersuchung und Behandlung mit bestimmten Strahlungsarten, z. B. Röntgen.

  • Strategische/operative Ziele

    Langfristige, grundsätzliche Ziele und kurzfristige, konkrete Ziele eines Krankenhauses bei der Qualitätssicherung.

  • Strukturierter Dialog

    Der Strukturierte Dialog ist von besonderer Bedeutung im Gesetzlichen Qualitätssicherungsverfahren. In diesem Verfahren geben die sogenannten Qualitätskennzahlen Hinweise, ob von den Krankenhäusern gute Qualität erreicht wurde. Auffällige Ergebnisse werden in einem besonderen Verfahren durch neutrale Fachexperten genauer untersucht.

  • Strukturiertes Behandlungsprogramm

    Disease-Management-Programme (DMP) sind Behandlungsprogramme für chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Asthma bronchiale, für die bestimmte Behandlungsabläufe festgelegt wurden. In Deutschland heißen sie auch strukturierte Behandlungsprogramme. Die strukturierten Behandlungsprogramme haben zum Ziel, Patienten mit bestimmten chronischen Erkrankungen besser als bisher zu versorgen. An den strukturierten Programmen nehmen nicht nur niedergelassene Ärzte, sondern auch Krankenhäuser teil. Damit soll erreicht werden, dass Sie als Patient in einer lückenlosen Behandlungskette gleichmäßig gut versorgt werden und Ihre Behandlungen besser koordiniert werden können. Krankenhäuser, die an strukturierten Behandlungsprogrammen teilnehmen wollen, müssen besondere Bedingungen erfüllen: Sie müssen nicht nur festgelegte Regeln bei der Behandlung einhalten, sondern auch gewisse personelle und organisatorische Voraussetzungen erfüllen. Je nach Programm müssen sie außerdem mit den nötigen medizinischen Geräten ausgestattet sein. Erst dann erfüllen sie die sogenannte Strukturqualität.

  • Struktur- und Leistungsdaten der Organisationseinheiten/Fachabteilungen

    Information über Aufbau und Leistungen der Fachabteilungen.

  • Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

    Information über Aufbau und Leistungen des Krankenhauses.

  • Suchtmedizin

    Fachabteilung für Behandlung von Suchtkrankheiten.

  • Szintigraphie

    Bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Gewebe oder Organen mittels radioaktiver Strahlung.

  • Szintigraphiescanner/Gammakamera (Szintillationskamera)

    Gerät für die bildliche Darstellung von Gewebe oder Organen mittels radioaktiver Strahlung.